Große Worte zur Eröffnung

Hubertus von Hohenlohe 500 Very Special Hotels - KulturSalon

Die neue Indentanz der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, weiß auch mit dem Festredner für die Eröffnung am 27. Juli zu punkten: Ferdinand von Schirach. Das Thema Macht ist das Motto der Festspiele. Darf ein Leben gegen das Leben anderer abgewogen werden? Rechtfertigt der Zweck die Mittel? Nach welchen ethischen Koordinaten richten wir unser Leben und Handeln ein? – Das sind die drängenden Fragen in einer Zeit, da die Welt aus den Fugen geraten zu sein scheint.
 „Ferdinand von Schirach führt sein Publikum an diese existenziellen Fragen. Mit der Denkschärfe eines Strafverteidigers, mit der Argumentationsstärke eines großen Erzählers. Seine klare demokratische und rechtsstaatliche Haltung gibt Orientierung, seine überzeugend formulierten Gedanken machen ihn zum idealen Festspielredner 2017“, sind Festspielpräsidenten Helga Rabl-Stadler und Intendant Markus Hinterhäuser überzeugt.

„Der Spiegel“ nannte Ferdinand von Schirach einen „großartigen Erzähler“, die „New York Times“ einen „außergewöhnlichen Stilisten“, der britische „Independent“ verglich ihn mit Kafka und Kleist, der „Daily Telegraph“ schrieb, er sei „eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur“. Die Erzählungsbände Verbrechen und Schuld und die Romane Der Fall Collini und Tabu wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in mehr als vierzig Ländern. Terror, sein jüngstes Werk, ist das „erfolgreichste Theaterstück der Gegenwart“ („Die deutsche Bühne“). Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

www.salzburgerfestspiele.at

© Schirach / Michael Mann

Festspiele entdecken!

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Gustavo Dudamel
Till Brönner
Alexej Gerassimez
 

Das Gesamtprogramm der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ist da! Vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 erobert der Festspielsommer mit 131 Konzerten an 83 Spielstätten das Land. Zu erleben sind große Namen wie Janine Jansen, Julia Fischer, Mitsuko Uchida, Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel, Ute Lemper und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Colombian Youth Philharmonic Orchestra und die Wiener Sängerknaben sowie Talente aus aller Welt. Preisträger in Residence ist der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der u. a. die Reihe „Unerhörte Orte“ und das Percussionfestival „360° Schlagzeug“ prägt. Bei diesen und vielen weiteren Reihen, wie z. B. der „Inselmusik – Das Streichquartettfest auf Rügen“, dem „Fokus Beethoven“ und dem „Pavillon Mittelalter“ ergänzen Diskussionen, Künstlergespräche und Führungen die Programme.

Zu den mehr als 100 bereits im November in der Programmvorschau veröffentlichten Konzerten kommen mit dem Gesamtprogramm Konzerte der Reihe „Junge Elite“ und des neuen Kinder- und Familienprogramms „Mäck & Pomm“ sowie die Advents- und Neujahrskonzerte 2017/18 hinzu. An sechs Spielstätten sind die Festspiele erstmalig zu Gast, darunter die Dorfkirche in Krümmel, die Alte Gießerei des WEBASTO-Werks in Neubrandenburg, der Speicher in Salow und das Liebherr-Werk für maritime Kräne in Rostock. „Ob internationale Talente oder Weltstars, ob Schlagzeug-, Kammermusik- oder Orchesterkonzert, ob in kleinen Dorfkirchen, lauschigen Schlossparks oder urbanen Industriehallen – mit jedem einzelnen Konzert laden wir die Besucher ein, ganz nah dran zu sein und immer wieder neue Blicke auf die Musik und dieses wunderschöne Land zu gewinnen“, so Intendant Dr. Markus Fein.

Karten sind erhältlich unter www.festspiele-mv.de, über das Kartentelefon 0385 5918585 und an den Vorverkaufskassen. Angebote für hör-, seh- und gehbehinderte Menschen finden sich unter www.festspiele-mv.de/barrierefrei

 

Credits: Adam Latham; Nikola Lund; Sony Masterworks

Literatur & Wein

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Das Internationale Kulturenfestival LITERATUR & WEIN geht in die 19. Runde und lässt sich in diesem Jahr unter dem Thema Auf der Suche nach dem Glück subsumieren.Die Autorinnen und Autoren des Festivals 2017 setzen bei ihrer Glückssuche eine Menge Register der literarischen Topoi in Bewegung. Die beiden hochkarätigen Eröffnungsgäste des Festivals beziehen sich in ihren aktuellen Titel auf den Mikrokosmos des Generalthemas: John Burnside begibt sich auf die Suche nach der „Normalität“, Tim Parks (Foto) handelt es im Zuge einer tragikomischen Ehegeschichte ab. Den deutschen Übersetzungen leiht Christoph Mauz seine Stimme. Auf die hervorragenden Weine der Region – wie immer vom Ursin Haus Langenlois (www.ursinhaus.at) ausgewählt und kompetent betreut – darf selbstredend beim Überthema nicht vergessen werden. Die Spitzenweine stammen von den Weingütern Bründlmayer, Ludwig Ehn, Schloss Gobelsburg, Weingut am Berg – Ludwig Gruber, Hirsch, Jurschitsch, Bruno Kirschbaum, Wein & Wohnen Kroneder, Loimer, Barbara Öhlzelt, Rabl und Topf. Für die sonntägliche Sektmatinée wird eine Auswahl an Winzersekt aus der Vinothek Ursin Haus angeboten.

6. bis 9. April 2017
in Stift Göttweig, im Literaturhaus NÖ und im Bühnenwirtshaus Salzstadl
www.literaturundwein.at

Credit:Volker Hinz

Musikalische Sinnlichkeit

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Cecilia Bartoli im Gespräch über die Salzburger Festspiele Pfingsten und die Neuproduktion von Händels Ariodante, ihre erste Hosenrolle in Salzburg.

Als Künstlerische Leiterin der Salzburger Festspiele Pfingsten gehen Sie nun erstmals in die Verlängerung. Was bedeutet Ihnen Salzburg?
 Salzburg offenbart sich mir als Stadt mit einem ganz eigenen Charakter, wo Kunst im Allgemeinen und die Musik im Speziellen zum täglichen Bedürfnis der Volksseele zu gehören scheinen. Ohne mir darauf etwas einzubilden, erfahre ich in Salzburg und vielerorts in Österreich eine große Zuneigung und Dankbarkeit, die vielleicht eben auf der gemeinsam erfahrenen und geteilten Seelennahrung gründet. Salzburg erlaubt mir, mich in einer der besten Kunstwelten zu tummeln. Dies erzeugt eine Art Heimatgefühl und wohlige Geborgenheit, und dafür bin ich dankbar!

Bereits jetzt für die Pfingstfestspiele Salzburg Karten checken und das Programm studieren! www.salzburgerfestspiele.at

Foto: Decca_Classics_Uli_Weber

Spielen Sie mit!

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Ein Rummelplatz, blinkende Lichter, halbleere Gläser, eine dichtgedrängte Menschenmenge. Uraufgeführt 1932 in Leipzig vor dem Hintergrund des erstarkten Nationalsozialismus, spielt Horváths Kasimir und Karoline auf dem Münchner Oktoberfest in der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1929. Es ist aber auch die Geschichte über Menschen von heute, die in einer sich ständig verändernden Welt leben. Für die Produktion von Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ bei den Salzburger Festspielen 2017 werden Theaterbegeisterte gesucht, die an dem Theaterstück in der Inszenierung des New Yorker Regie-Kollektivs 600 HIGHWAYMEN mitwirken wollen.

„Wir interessieren uns für Sie, für Ihre Geschichte und dafür, was Sie als Darsteller in unserem Stück beitragen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Schauspieler mit Bühnenerfahrung sind oder einfach daran Freude hätten, mit Ihrer Lebensgeschichte und aufgrund Ihrer Interessen an dieser Theaterproduktion mitzuwirken“, sagt Bettina Hering, verantwortlich für das Ressort Theater bei den Festspielen.
 
Für die Castings vom 23. Februar bis 1. März 2017 müssen Sie nichts vorbereiten oder mitbringen.

Anmeldung (ab sofort):
 
1) per direktem link zum Anmeldeformular: salzburgerfestspiele.at/casting-kasimir-und-karoline
2) schauspiel@salzburgfestival.at
3) Per Post: Salzburger Festspiele, Schauspielbüro, Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg oder
4) Tel: +43 (0)662-8045-571 (ab 9. Jan. 2017)

Foto: Stephan_Rumpf_Sueddeutsche_Zeitung_Photo

Mit Leidenschaft zurück

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Markus Hinterhäuser leitet ab 2017 die Salzburger Festspiele. Das Programm seiner ersten Saison ist vielversprechend.

Er ist wieder in Salzburg, und zwar als Intendant der Salzburger Festspiele. Nachdem Kulturmanager Markus Hinterhäuser höchst erfolgreich vier Jahre die Konzertdirektion des renommierten Festivals leitete, ein Jahr interimistisch Intendant war, ist er nun endgültig an der Salzach angekommen. Zwei Jahre Leitung Wiener Festwochen waren für den Pianisten quasi ein Intermezzo. „Ich verstehe mich als Navigator durch fünf Wochen“, sagt er schmunzelnd und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler setzt noch eines drauf. „Du bist unser Kunst-Google“ und hört nicht auf, von der wunderschönen Zeit der Vorbereitung für das Programm 2017 zu schwärmen. Vieles wurde hinterfragt. Was sind Festspiele heute? Welche gesellschaftspolitische Aufgabe hat Kunst und Kultur jetzt? Gemeinsam mit Bettina Hering für das Schauspiel und Florian Wiegand für den Konzertbereich entstand ein Programm mit deutlicher Handschrift.
Das Phänomen Macht ist das alles beherrschende Thema bei den nächsten Festspielen. Der rote Faden, der sich durch Machthaber wie Opfer, in der Oper wie im Schauspiel zieht. „Kunst hilft die Welt zu lesen“ meint Markus Hinterhäuser. Wenn Macht thematisiert wird, darf Mozarts Oper „La Clemenza di Tito“ nicht fehlen. Als Regisseur wurde der unvergleichliche Peter Sellars engagiert und am Pult steht Shootingstar Teo Currentzis. Ebenfalls eine interessante Wahl für Regie ist jene von Verdis „Aida“. Es konnte die iranische Filmemacherin Shirin Neshat gewonnen werden und nein, Elefanten kommen nicht auf die Bühne, da ist er mit Dirigent Riccardo Muti völlig einer Meinung. Anna Netrebko wird die Titelrolle auch ohne Beiwerk tragen. Dass William Kentridge Bergs „Wozzeck“ mit seinen starken Bildern umsetzt, wird nicht nur Matthias Goerne in der Titelrolle freuen. Mariss Jansons wird endlich in Österreich eine Oper dirigieren: Schostakowitsch „Lady Macbeth von Mzensk“. Im Schauspiel steht mit Tobias Moretti ein neuer Jedermann zur Verfügung, und seine Buhlschaft Stefanie Reinsperger kann nur für Furore sorgen. Im Schauspiel scheint insbesondere Ödön von Horvaths „Kasimir und Karoline“ erwähnenswert: Gespielt von Laien und Schauspielern, in den Rahmen gesetzt von dem New Yorker Regiekollektiv 600 Highwaymen. Die Liste der Highlights ginge noch lange weiter und die in Salzburg stets so heiß ersehnten Stars werden auch auftreten, aber erfreulicherweise in einem klar ersichtlichen Gesamtkonzept eines Festivals.
21. Juli bis 30. August 2017
www.salzburgerfestspiele.at

Text: Susanne Dressler

Credit: Salzburger Festspiele/Neumayr

Grafenegg Festival 2017

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Das Programm für das Festival ist da! Höhepunkt der Sommersaison ist das von 18. August bis 10. September 2017 stattfindende Grafenegg Festival mit internationalen Orchestern, Solisten und Dirigenten. 2017 ist mit dem Shanghai Symphony Orchestra und Long Yu erstmals ein Orchester aus China zu Gast in Grafenegg. Ein weiteres Debüt feiert das Orchestra dell´Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Antonio Pappano. Das Pittsburgh Symphony Orchestra mit Manfred Honeck, die St. Petersburger Philharmoniker mit Yuri Temirkanov und das London Symphony Orchestra mit Semyon Bychkov sind für je zwei Konzerte zu Gast in Grafenegg. Weiters sind Klangkörper wie die Wiener Philharmoniker mit Daniel Harding und die Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev zu hören sowie Solisten wie Diana Damrau, Piotr Beczała, Janine Jansen, Daniil Trifonov und Rudolf Buchbinder. Neben der Residenz des Tonkünstler-Orchesters gestaltet vor allem der Komponist und Dirigent Brad Lubman als Composer in Residence 2017 das Festival maßgeblich mit. Der Komponist wird gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester drei seiner Werke zur Uraufführungen bringen. Weiters leitet er den Komponistenworkshop INK STILL WET, der - neben dem European Music Campus, der European Chamber Music Academy und der Partnerschaft mit dem Jugendsinfonieorchester Niederösterreich - ein wichtiger Bestandteil des Grafenegg Campus ist. www.grafenegg.at

Foto: Klaus_Vyhnalek

Was für ein Duo!

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Eine Woche vor der Bekanntgabe des ersten Programm des neuen Intendanten der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, steht der Jedermann! Die berühmteste Rolle des Festivals wird Tobias Moretti interpretieren. Ihm als Buhlschaft zur Seite, die sensationelle Stefanie Reinsperger. Eine nicht unspannende Kombination an Schauspiel-Power, die den sommerlichen Domplatz durchaus beleben dürfte.

 

Foto: Anne Zeuner

Wenn der Vorhang fällt …. im Schauspielhaus Salzburg

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In der Komödie "Vorhang!", welche derzeit im Schauspielhaus Salzburg läuft, nimmt der ehemalige Theaterkritiker Charles Marowitz den Kritiker- und Schauspielerberuf aufs Korn. Nicht selten gehen Publikumsmeinungen und Theaterkritiken in Medien getrennte Wege. Dass damit oft auch Karriere und Leben von Schauspielern zerstört werden können, ist schlimm. Nicht bei „Vorhang“, wo sich die alternde Schauspielerin Mitzi Crenshaw an New Yorks einflussreichstem und meistgefürchtetem Kritiker A. A. Charnick rächt. Gefesselt auf einem Bühnentrohn muss er Mitzis gesamtes Repertoire über sich ergehen lassen. Nur Mitzis Mann und Schauspielpartner Denis scheint die Rettung zu sein, der sie von ihrem mörderischen Tun abzuhalten versucht. Plötzlich fällt ein Schuss. Auf der Bühne liegt ein Toter – was wird hier gespielt und was ist echt?

Vorhang“ wird noch bis 12. November 2016 am Schauspielhaus Salzburg gezeigt.

Ebenso läuft zur Zeit die zweite österreichische Erstaufführung, Mike Kennys "Der Junge mit dem Koffer". Ein Stück, welches vor allem dem jungen Publikum gewidmet ist. Die Geschichte beleuchtet die Themen Krieg und Vertreibung, Flucht und Freundschaft. Das Schauspielhaus bietet mit Carlo Collodis "Pinocchio" und dem internationalen Bestseller von Janne Teller, "Nichts - Was im Leben wichtig ist", noch zwei weitere Produktionen speziell für junge Theaterbesucher.

Anlässlich des 500. Todestages des niederländischen Künstlers hat das Schauspielhaus den Schweizer Autor Jerome Junod beauftragt, sich auf die Spuren des Malers zu begeben. In dem Stück gehe es um die menschliche Sehnsucht, die Welt bei aller Absurdität und Katastrophe verstehen zu wollen. Premiere dieser Uraufführung ist am 4. November. Es handelt sich dabei um eine Koproduktion mit dem Theatre National du Luxembourg unter der Regie von Schauspielhaus-Intendant Robert Pienz.

Alle Spieltermine sowie weitere Infos zu den Stücken unter: www.schauspielhaus-salzburg.at oder unter 0662/808585.

Fotonachweis: Jan Friese

KULTOUR durch Österreich

ie KULTOUR-News bieten aktuelle Informationen zu Kultur in Verbindung mit Architektur, Natur, Kulinarik und Design. Die Rubrik „Quergehört“ präsentiert junge Künstler und Musiker; „Schlussakkord“ gibt einen Überblick über die Kultur-Höhepunkte der nächsten Monate. Die neueste Ausgabe lesen Sie

https://issuu.com/austriatourism/docs/kultour_september_2015_screen_2_18cd180a120983/1?e=1363756/38660031&utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=

Schwerin – eine Kulturperle

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Deutschlands drittgrößtes Binnengewässer liegt dem Schloss zu Füßen. Der Schweriner See, Teil der Mecklenburgischen Seenplatte, breitet sich im glitzerndem Blau vor dem Schweriner Schloss aus. Zu übersehen ist dieses nicht. Unzählige Türme und Türmchen, gekrönt von goldenen Kuppeln und funkelnden Zinnen, machen die einstige Fürstenresidenz zu einem regelrechten Märchenschloss, das am Rand der Stadt zu einem Besuch richtiggehend herausfordert. Nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt übrigens, die mit gut erhaltenen mittelalterlichen Häusern und einer pulsierenden Shoppingmeile besticht.

Besonders sehenswert ist die Galerie Alte und Neue Meister des Staatlichen Museums Schwerin, die mit der Eröffnung eines Neubaus am 1. Juli 2016 einen dauerhaften Weg in die Moderne gefunden hat. Eine gläserne Brücke verbindet alt und neu und beweist eindrucksvoll, wie gut beides architektonisch zusammen finden kann. Im August 2013 hat das Staatliche Museum Schwerin ein Konvolut von 13 Werken des Künstlers Günther Uecker erworben. Er hat sich mit seinen reliefartigen Nagelbildern einen Platz in der Kunstgeschichte gesichert. Im Neubau der Galerie zeigt derzeit eine Eröffnungsausstellung einen eindrucksvollen Querschnitt seines Werkes. Mittelpunkt ist die eigens für Schwerin angefertigte Serie neuer Wustrower Tücher, mit denen er auf seine Erlebnisse in den Kriegs- und Nachkriegsjahren Bezug nimmt.

Nach einem Rundgang durch die Alten Meister empfiehlt sich ein gemütlicher Spaziergang zum mächtigen Schweriner Dom, der mit 117,5 Meter in den Himmel ragt. Er ist damit höher als alle anderen Kirchen zwischen Ostsee und Seenplatte. Im Café Prag, in der Fußgängerzone, darf man sich über einen ausgezeichneten Kaffee und ein schönes Stück Kuchen freuen.

Unübersehbar ist auch das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin. Gerne besucht und traditionsreich. Auf dem Programm stehen u.a. Oper, Musical, Schauspiel, Ballett und Konzerte. Mit Begeisterung weiß der scheidende Generalintendant Joachim Kümmritz von seiner langjährigen Tätigkeit zu erzählen, der designierte Nachfolger Lars Tietje wiederum ist die Freude an seiner zukünftigen Arbeit deutlich anzumerken. Ein weiterer Grund, Schwerin zu besuchen.

Über Besuchermangel keinesfalls beschweren kann sich Matthias Fein, Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Das renommierte und beliebte Festival bespielt jeden Sommer das ganze Bundesland. Der Besucher entdeckt nicht nur jedes Mal neue Spielstätten – Sleeping Beauties, wie es Fein ausdrückt – von der uralten Kirche bis zur renovierten Scheune, sondern darf sich auch über die Entdeckung von jungen Talenten freuen. Einer davon ist zum Beispiel der Klarinettist und Mitglied der Wiener Philharmoniker, Matthias Schorn. Er ist als junger Künstler in Residence  hier angekommen und dem Festival trotz rasanter Karriere immer treu geblieben. „Hier kann ich eigene Ideen entwickeln, weit ab von den Metropolen,“ begeistert sich Schorn für das Konzept des Festivals junge Künstler in die Programmierung einzubinden. In diesem Jahr steht Weltmusik im Mittelpunkt des Festivals, was zu faszinierenden, bunten, genreübergreifenden Konzerten führt, die so manchen Konzertbesucher zu spontanen Standing Ovationen verführt. Schon jetzt darf man sich auf das Festival im Jahr 2017 freuen.

Aber immer noch nicht genug mit dem Kulturangebot in Schwerin. Denn es gibt auch noch die Schlossfestspiele Schwerin. Vor einem die große Bühne, auf der 2016 Verdis „Aida“ läuft, daneben das verzaubert beleuchtete Schloss. Selbst eine unromantische Seele kann sich dieser Atmosphäre kaum entziehen.

Bei all dem Kulturangebot ist es eigentlich kein Wunder, dass sich die kleinste, aber umso charmantere Landeshauptstadt Deutschlands, für einen Platz im Weltkulturerbe bewirbt. Für diese Vision wünscht man gerne alles Gute.

Ein schöner Platz, um zu entspannen beziehungsweise zu schlafen ist das Speicherhotel am Ziegelsee. Modern, mit schönem Blick auf den Ziegelsee, einem rund um glücklich machendem Frühstück, einer gemütlichen Bar und einem Strandkorb im Garten.

www.schwerin.info

www.festspiele-mv.de

Credits: Marieke Sobiech, BUGA GmbH Schwerin, Silke Winkler, Geert Maciejewski, Stadtmarketing GmbH Schwerin

Franz Blaas und Edgar Holzknecht in der Galerie Gut Gasteil

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Das Künstlerehepaar Johannes und Charlotte Seidl hat mit Gut Gasteil ein zauberhaftes Refugium eingerichtet, in dem Künstlern hinreichend Raum für ihre Werke geboten wird. Ab 27. August 2016 sind Werke der Künstler Franz Blaas und Edgar Holzknecht in der Galerie zu besichtigen.

Zum dritten Mal stellt der Zeichner, Maler und Literat Franz Blaas neue Arbeiten (zweites Foto) im Gut Gasteil aus. In seinen meist kleinformatigen Arbeiten kombiniert er Malerei mit der ihm typischen Zeichnung zu einem raffinierten Vexierspiel. " Im Wenigen alles aussagen wollen, im Reduzierten liegt die Chance, die Dinge ohne Ballast zu schauen, ohne vorgefertigte Geschichten, sondern frei assoziierbar, die Fantasie anregend, nicht fertig, offen gelassen..."

Charakteristisch ist der, bis zu 30 Schichten umfassende  Bildaufbau mittels deckender und lasierender Flächen von Edgar Holzknecht. Grautöne fassen und durchdringen das Bildgefüge, das durch Linien rhytmisiert , verdichtet und vernetzt wird. Dieses Wechselspiel zwischen Raum und Objekt erzeugt jenes Spannungsfeld, welches dem Künstler als essentiell erscheint. Es entstehen Arbeiten von teils kristalliner Struktur, die eine schwebende Leichtigkeit und gleichzeitig eine tiefe Räumlichkeit vermitteln.

Galerie Gut Gasteil, Prigglitz

Ort: 2640 Prigglitz, Gasteil 1
Ausstellungseröffnung: Samstag, 27. August 2016, 18.00 Uhr
Dauer der Ausstellung:  27. August bis 30. Oktober 2016

Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag und Feiertag von 10:00 - 18:00 Uhr
und gegen tel. Anmeldung unter 02662/45633


www.gutgasteil.at
www.edgarholzknecht.at

 

Foto: Gut Gasteil

SZENE Salzburg Sommerfestival

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Salzburg bietet viele kulturelle Höhepunkte im Jahr, nicht nur die berühmten Festspiele. Derzeit läuft das Sommerfestival der SZENE Salzburg. Die engagierte Intendantin Angela Glechner hat auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm erstellt, das Lust auf viele Besuche macht. Unteranderem die schrillen und doch so weisen Rabtaldirndln oder die Bodyinstllationen von Willi Dorner um nur einige zu erwähnen. Prädikat: Unbedingt ansehen.

http://www.szene-salzburg.net

Fotocredits: Lisa Rastl, Rania Moslam

"Friday Nights with Yury Revich Charity Gala 2016" zugunsten "Dancer Against Cancer"

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Am Freitag, 3. Juni, ging die Charity Gala von „Friday Nights with Yury Revich“ zugunsten „Dancer Against Cancer“, im erst neulich eröffneten ViennaBALLHAUS über die Bühne.

Im ehrwürdigen, zartrosa beleuchtete Ball- und Musiksaal wurden Prominente, Kunstliebhaber und auch viele Menschen, die mit der unmittelbaren Diagnose Krebs vertraut sind, empfangen. Gemeinsam mit Yury Revich standen diesmal auf der Bühne: Karina Sarkissova, Maresa Hörbiger, Sona MacDonald, Karola Niederhuber, Nachwuchstalent Brendan Goh, die italienische Harfinistin Floraleda Sacchi und einige mehr.

Dazu wurde der Raum mit einer thematisch abgestimmten Multimedia-Präsentation der griechisch-amerikanischen Künstlerin Marina Miliou-Theocharaki bespielt.

Kuratiert wurde der Abend von Mia Papaefthimiou, die gezeigten und getragenen Hutkreationen waren von der begabten Österreichischen Designerin Alwa Petroni.

Unter den zahlreichen Gästen fanden sich DAC-Chefin Yvonne Rueff, Atousa Mastan, Andrea Bocan, Verena Pflüger mit Heinz Hanner, Thomas Glock, Davide Dato (erster Solotänzer der Wiener Staatsoper), die Komponistin Johanna Doderer, der französische Fotokünstler Ludovic Baron, die Designer Alwa Petroni und Wolfgang Gampe (Berlin), Kunstförderer Dr. Wilson & Karen Goh (Singapore) u.v.m.

© Maximilian Brunner

Schauspielhaus Salzburg: Daheim ist es doch am schönsten, oder?

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Über den wichtigsten Ort der Welt, dem Zuhause, hat Ingrid Lausund ein Monologstück geschrieben, das gleichfalls zum Lachen wie zum Nachdenken anregt. Caroline Richards zeigt in ihrer Inszenierung im Schauspielhaus Salzburg mit viel Humor, was diesen Ort zu etwas ganz Besonderem macht.

„Zuhause“ zu sehen nur noch bis 19. Juni 2016.

Mit dem Lustspiel von Heinrich von Kleist „DER ZERBROCHNE KRUG“ findet am 11. Mai 2016 die letzte Premiere der diesjährigen Spielsaison statt."Zum Straucheln brauchts doch nichts als Füße."

Heinrich von Kleist schrieb sein Lustspiel angeregt von einem Kupferstich, der eine Frau bei Gericht mit einem zerbrochenen Krug abbildet. Die Uraufführung1808 am Weimarer Hoftheater unter der Regie von Johann Wolfgang von Goethe fiel durch; heute zählt „Der zerbrochne Krug“ zu einem seiner wichtigsten Werke. Richter Adam steht hier nicht nur als Sinnbild eines korrupten Justizsystems, sondern auch als Verweis auf den Sündenfall. Seiner Wollust nicht Herr geworden, zerbricht seine Welt wie der Krug von Marthe Rull - nicht des Paradieses, aber des Gerichtshofes wird er verwiesen.

Zu sehen ist der Zerbrochene Krug bis 18. Juni 2016.

Alle Spieltermine sowie Infos zu den Stücken unter: www.schauspielhaus-salzburg.at oder unter 0662/808585.

 

Fotos: Schauspielhaus Salzburg

Wiens größtes Kulturfestival startet am 13. Mai mit einer Österreich-Premiere: Frank Castorf inszeniert „Tschewengur“

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Andrej Platonows Roman „Tschewengur“ in Frank Castorfs genialer Inszenierung ist die erste Premiere im Festwochen-Programm 2016.  Sie zeigt grandiose, groteske Bilder der russischen Revolution mit einer Vielzahl von tragikomischen, turbulenten wie berührenden Szenen und einem famosen Ensemble. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Sascha Dwanow und Stepan Kopjonkin, sowjetische Versionen von Don Quijote und Sancho Pansa, die sich auf eine Reise nach Tschewengur, einer kleinen Stadt in der weiten russischen Steppe, begeben, wo sie hoffen, den Kommunismus zu finden.

Auch dieses Jahr wird das Festwochen-Zentrum im Künstlerhaus wieder zum Treffpunkt für Künstlerinnen, Künstler und Publikum.
Ab 15. Mai täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet finden hier bei freiem Eintritt die Installation „Les thermes“, Salongespräche und Dialoge, sowie die Ausstellung „Sorrow Grove“, die Performance-Installation „Fyodor’s Performane Carousel“, die Filmreihe „Susan Sontag Revisited“ und die Tanzproduktion „Climax“ statt. Am 14. Mai um 16 Uhr wird das Festwochen-Zentrum eröffnet und ist an diesem Tag bis 2 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Nach aufsehenerregenden Ausstellungen von Sigalit Landau in Barcelona, Berlin, Buenos Aires, New York, Paris und vielen weiteren Orten weltweit widmen die Wiener Festwochen der israelischen Künstlerin erstmalig in Wien eine umfängliche Personale ihrer Videoarbeiten. „Sorrow Grove“ wird am Samstag, 14. Mai, um 19 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Am Eröffnungstag kann die Ausstellung bis 2 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden.

Einige Höhepunkte und Geheimtipps der diesjährigen Wiener Festwochen:

„Fyodor's Performance Carousel“: Installation mit 8 Live-Performances von 9 jungen KünstlerInnen in 90 Minuten

Der russische Performance-Künstler Fyodor Pavlov-Andreevich und die Kuratorin Felicitas Thun-Hohenstein aus Wien haben ihre Auswahl für das Karussell im Festwochen-Zentrum getroffen. Es freut uns, eine Gruppe junger aufstrebender einheimischer und internationaler KünstlerInnen vorzustellen. Neben Fyodor Pavlov-Andreevich performen: Sebastian Alvarez (Peru/San Francisco), Pêdra Costa (Brasilien/Wien), Yingmei Duan (China/Braunschweig), Alexander Felch (Österreich/Wien und Sankt Petersburg), Andrés Knob (Argentinien/Buenos Aires), Roberta Lima (Brasilien/Wien), Evamaria Schaller (Österreich/Köln) und Anna Vasof (Österreich/Griechenland).

Bei gleichzeitigem Kauf von 4 Karten für eine Vorstellung der Produktion „Fyodor’s Performance Carousel“ reduziert sich der Preis um 50%. Diese Aktion ist gültig nach Verfügbarkeit von 30. April 2016 bis 13. Mai 2016 an den Tageskassen sowie bei telefonischen Bestellungen.

Nur noch Restkarten gibt es für: Dakh Daughters Band mit „Roses“

Die ukrainische Frauenband bietet mit „Roses“ einen skurrilen, musikalisch-theatralen Konzertabend, der an Auftritte der Tiger Lillies erinnert. In einem bizarren Ästhetikmix sprengen die Dakh Daughters sprachliche und kulturelle Grenzen. Sie singen vom Grenzland eines Imperiums, von postsowjetischer Tragödie und vom brennenden ostukrainischen Industriegebiet Donbass. Weltweit wurden sie schlagartig berühmt mit ihrem einmaligen Auftritt Ende 2013 auf dem umkämpften Kiewer Maidan-Platz.

Konzertreihe: „Wehe den eiskalten Ungeheuern“

Igor Levit, Patricia Kopatchinskaja, Sunnyi Melles, Matthias Goerne und Markus Hinterhäuser, Bas Wiegers, das Klangforum Wien und der Arnold Schoenberg Chor sind die InterpretInnen in vier Konzerten der Wiener Festwochen im Wiener Konzerthaus. Titelgebend für diese Konzertreihe am 4. und 5. Juni ist ein Werk Luigi Nonos: „Guai ai gelidi mostri“ / „Wehe den eiskalten Ungeheuern“. Zur Aufführung kommen außerdem Stücke von Karl Amadeus Hartmann, Arnold Schönberg, Hanns Eisler, Gustav Mahler, Ernst Krenek, Georg Friedrich Haas und Frederic Rzewski.

Kartenverkauf:

- telefonisch (01/589 22-11) oder im Internet unter www.festwochen.at mit Kreditkarte.

- Vorverkauf an der Tageskasse der Wr. Festwochen (6., Lehárgasse 3a)

- an den Tageskassen im Foyer der Halle E + G im MuseumsQuartier sowie im Festwochen-Zentrum im Künstlerhaus.

Umfassende Details zu den Wiener Festwochen unter dem Service Telefon: 01/5892222

sowie im Internet: www.festwochen.at 

www.facebook.com/wienerfestwochen/

www.instagram.com/wienerfestwochen/

 

Foto: Wiener Festwochen

Benefizkonzert: "ALL FOR AUTISM" am 26.4.2016 im Musikverein

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Am 26.04.2016, um 19.30h findet im Großen Saal des Musikvereins Wien das Benefizkonzert „ALL FOR AUTISM“, zugunsten des Dachverbandes Österreichische Autistenhilfe statt.

Die Präsidentin, Jutta Seidl, fasst ihren Dank für die wiederkehrende Charity-Veranstaltung in folgende Worte: „Im Namen des Dachverbands Österreichische Autistenhilfe, betroffener Kinder und ihren Familien danke ich der Organisatorin dieses Konzerts, Frau Gulyaeva, und allen KünstlerInnen herzlichst für ihre Unterstützung! Ihre Hilfsbereitschaft erleichtert für viele Kinder mit Autismus den Zugang zu dringend benötigten, früh beginnenden und die Lebensqualität enorm verbessernden Autismus-Therapien wie z.B. ABA und TEACCH. Die gezielte und individuell angepasste Unterstützung bereitet die betroffenen Kinder auf ein selbstbestimmtes Leben vor und trägt unserem Hauptziel – der Inklusion von Personen mit Autismus-Spektrum-Störungen – entscheidend bei.“

Vergangenen Jahres erstmals vom Geiger Yury Revich organisiert, unterstützen uns heuer unter Anderem Jan Josef Liefers und „Radio Doria“, Yusif Eyvazov, Annely Peebo, Dima Bilan, Josef Hofbauer, Dunkelbunt, Lidia Baich, Bel Suono und das Symphonie-Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Leitung von Guido Mancusi. Auch sind wir stolz verlauten zu können, dass Anna Netrebko kurzfristig als Stargast zugesagt hat.

Der Erlös kommt dem neuen Therapie- und Diagnostikzentrum des Dachverbandes Österreichische Autistenhilfe zugute. Seine Aufgabe ist es, dringend benötigte „state of the art“ Therapien wie z.B. ABA und TEACCH anzubieten und auch neue TherapeutInnen auszubilden. 

© Robert Staudinger

Heidelberger Frühling 1. bis 30. April 2016

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Mit mehr als 100 Veranstaltungen und rund 35.000 Besuchern jährlich zählt der „Heidelberg Frühling“ zum größten Musikfestival Baden Württembergs, das seinen Besuchern 2016 wieder Konzerte, Lesungen, Diskussionsforen, Eigenproduktionen, Auftragswerke samt Uraufführungen und vielem mehr bietet.

Renommierte Interpreten wie Jörg Widmann und Igor Levit, Thomas Hampson (Foto), Thomas Quasthoff und Sol Gabetta sind längt Bestandteil der Festivalfamilie garantieren auch in diesem Jahr für internationales Spitzenniveau. Doch was das Festival in seiner Form so einzigartig macht, ist die unvergleichliche Nähe zwischen Konzertbesucher und Künstler. Besondere Konzertformate ermöglichen es dem Publikum, mit dem Künstler in einen direkten „musikalischen Dialog" zu treten: So können die Zuhörer bei der Late Night Lounge im Frauenbad Heidelberg in nächster Nähe den Bogenstrich des Cellisten Isang Enders beinahe spüren und dabei sogar ein Glas Wein genießen.

www.heidelberger-fruehling.de

Foto: Heidelberger Frühling

Thüringer Bachwochen: 18. März bis 10. April 2016

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Bach trifft auf Skandinavien: Ensembles aus Skandinavien bilden dabei einen Schwerpunkt des Programms der diesjährigen Bachwochen. Das Eröffnungskonzert am 19. März 2016 im Theater Erfurt präsentiert die Uraufführung einer neuen Johannespassion des schwedischen Komponisten Sven-David Sandström, der bereits mehrfach Werke Bachs zur Vorlage und Inspiration eigener Stücke genutzt hat. Für seine Johannespassion kommen nun der dänische Mogens Dahl Kammerkor mit seinem Ensemble-Gründer Mogens Dahl, das amerikanische Streichquartett Brooklyn Rider, das Swedish-Chamber-Orchestra und eine Reihe von Solisten nach Erfurt, darunter auch Star-Bariton Bo Skovhus.

Credit: Ulla Carin Ekblom

Neue Buhlschaft für Salzburg: Miriam Fussenegger

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Kaum eine Rolle in Zusammenhang mit den Salzburger Festspielen ruft so ein Medieninteresse hervor als die Besetzung der Rolle der Buhlschaft im „Jedermann“. Miriam Fussenegger trägt diesen Sommer die Last dieser Verantwortung. „Obwohl es nur wenig Text ist, empfinde ich die Buhlschaft als das Pendant zum Jedermann. Eine „Jederfrau“ sozusagen. Sie verkörpert den Prototypen der Weiblichkeit. Ich finde es spannend, die Frau an sich darzustellen.“

© Salzburger Festspiele /katsey

Expedition zum Südpol als Oper

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Die Bayerische Staatsoper in München startet das neue Jahr mit einer sensationelle Uraufführung mit Spitzenbesetzung: Derzeit wird fleißig geprobt, Rolando Villazon (Robert Scott) und Thomas Hampson (Roald Amundsen) kämpfen unter der Regie von Hans Neuenfels ums Überleben.

1910 begannen zwei konkurrierende Teams ihre Expeditionen in die Antarktis: ein britisches um Robert Falcon Scott und ein norwegisches um Roald Amundsen, im Wettlauf um die Ehre, der erste Mensch am Südpol zu sein. Amundsen gelangte einen Monat vor Scott ans Ziel; Scott und seine vier Begleiter kamen im Schneesturm auf dem Rückweg ums Leben. Der Nachricht von Amundsen Erfolg folgte bald diejenige von Scotts heroischem Scheitern. Scott wurde zur tragischen Legende. Die Oper von Miroslav Srnka und Tom Holloway erzählt davon, was zwischen den Zeilen der überlieferten Dokumente steht: was in den Männern in der langen Zeit des Winters vor sich geht, welche Empfindungen die Einsamkeit im Eis hervorruft, wie aus der Zusammenarbeit auch Konkurrenz und Anspannung erwachsen.

Die Premiere am 31. 1. 2016 ist ausverkauft, es gibt aber noch Folgetermine.

www.staatsoper.de

 

Foto: Wilfried Hörl

Andrés Orozco-Estrada übernimmt anstelle von Nikolaus Harnoncourt die Leitung der 9. Symphonie von Beethoven

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Die Bekanntgabe des Rückzuges vom Dirigentenpult von Nikolaus Harnoncour aus gesundheitlichen Gründen, am Vorabend seines 86. Geburtstages, löste in der ganzen Musikwelt und bei allen Klassikfans große Betroffenheit aus. Seine vor zwei Jahren erstmals mit dem Concentus Musicus Wien begonnene Erkundung von Beethovens Schlüsselwerken sollte mit der 9. Symphonie in diesem Sommer bei den Salzburger Festspielen seine Fortführung finden, wozu es nun leider nicht mehr kommt. Stattdessen wird Andrés Orozco-Estrada die Leitung dieses Konzertes am 25. Juli im Großen Festspielhaus übernehmen. Zu hören ist Beethovens 9. Sinfonie.

www.salzburgerfestspiele.at

(Foto: Werner Kmetitsch)

Wiener Festwochen 2016

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Er ist schon ein wenig melancholisch: Markus Hinterhäuser stellt das Programm „seiner“ letzten Wiener Festwochen mit einem weinenden und einem lachenden Auge vor. „Schnell ist die Zeit vergangen“, bekennt der Intendant, der ab 2017 die Geschicke der Salzburger Festspiele leiten wird. Das Programm der Festwochen ist durchaus beeindruckend: 36 Produktionen aus 25 Ländern zeigen die Wiener Festwochen 2016 zwischen 13. Mai und 19. Juni. Das Programmheft zeigt einen Nachtfalter unter der Lupe, auf der Rückseite sieht man nur ein Brandloch – das Moto, zwischen Anspruch und Flüchtigkeit.
Beethovens „Fidelio“ ist eine der besonders wichtigen Produktionen, steht die Oper doch für Freiheit und Öffnung. Die Vorstellungen des Schauspiels wurden von Marina Davydova vorgestellt.Eindrucksvoll erzählt sie von ihrer Begeisterung für das Theater, sie versteht sich nicht als Russin, die russische Produktionen nach Wien bringt, sondern als Europäerin, die das Theater liebt. Und dieses will sie in seinen vielen Facetten präsentieren.
Karten kann ab sofort buchen!
www.festwochen.at

 

Foto: Wiener Festwochen

„Ich werd’ das Tier in dir wecken!“

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Barbara Rett über den Triumpf von Jonas Kaufmann an der Mailander Scala mit Puccini.

40 Minuten Applaus und Standing Ovations! Was am 14. Juni dieses Jahres in der Mailänder Scala abgegangen ist, fällt in die Kategorie Weltwunder. Denn die Scala ist gefürchtet dafür, dass dort Generationen und Legionen von Sängern ausgepfiffen wurden – und werden. Vor allem nicht-italienische Sänger, die es wagen, in den heiligen Hallen mit italienischen Partien aufzutreten. Puccini also?! Was für ein Husarenstück von einem, der nicht nur kein Italiener, sondern noch dazu Deutscher ist – also das sprichwörtliche „rote Tuch“ für die Mailänder Verdi- und Puccini-Fans. Doch der deutsche Startenor kam, sang und siegte – sein Puccini-Abend wurde eine Sensation und vom Publikum und Orchester frenetisch gefeiert. Hat er damit gerechnet, frage ich Jonas Kaufmann? „Gerechnet nein, aber gehofft natürlich“, ist die Antwort.
Kaum zu glauben, dass Jonas Kaufmann auch einmal ein schüchterner und unsicherer junger Mann war, einer, der sogar ernsthaft darüber nachdachte, den Sängerberuf wieder an den Nagel zu hängen. Falsche Lehrer, falsche Technik, falsche Ideale im Kopf – klingen wie Fritz Wunderlich oder Franco Corelli etwa … „Wenn es mich packte und ich versuchte loszuschmettern, wurde ich sorfort zurückgepfiffen. Meine ganze Ausbildung stand unter dem Motto: ‚Bloß alles vorsichtig und leise, sonst machst du dir die Stimme kaputt‘.“ Bis er eines Tages einem kleinen Kerl in Turnschuhen begegnet, siebzig Jahre alt und früher selbst ein berühmter Sänger: Josef Metternich. Nach der ersten Stunde sagt er ihm in breitestem Kölscher Dialekt: „Hör mal, Jungschen, isch wird’ dat Tier in dir wecken! Und wenn dat einmal rausjelassen is, dann jeht dat nich mehr rein in die Kiste!“ Es hat noch andere Lehrer gebraucht, aber Jonas Kaufmann ist dazu gekommen, die besondere, dunkle Farbe seiner Tenorstimme zu akzeptieren, die gleichzeitig mit einer strahlenden Höhe verbunden ist, und seine Lust freizusetzen, auch mal „die Sau rauszulassen“, wie er lachend meint. Denn wer das nicht gezielt kann, kann weder „Nessun dorma“ noch „E lucevan le stelle“ überzeugend singen!
Der Mailänder Puccini-Abend wurde – auf volles Risiko, weil keine Korrekturen möglich – auf DVD mitgeschnitten und was man da erlebt, lässt einen schlichtweg staunen. Berühmte und kaum bekannte Arien, gewaltige tenorale Ausbrüche und zarteste Piani, Liebe und Leidenschaft, Glück und Verzweiflung – ein gewaltiges und von keinem anderen Sänger der Welt derzeit bewältigbares Programm. Ein Orchester, das zusehends in Fahrt kommt, ein Publikum, das sich verzaubern lässt und ein Sänger, der das Wunder dieses Abends in vollkommener Bescheidenheit und Schlichtheit annimmt. Ohne Starallüren, ohne Eitelkeit, ohne Brimborium. Kein Zweifel, „dat Tier jeht nich mehr rein in die Kiste“. Und ich wette, Jonas Kaufmann wird uns auch in Zukunft weiterhin überraschen!

www.jonaskaufmann.com

Mehr über Kultur:
Barbara Retts Webblog
www.mitbestenempfehlungen.com

Fotos: Ernst Kainerstorfer

Hermann Nitsch im Krallerhof

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Das nächste verlängerte Wochenende steht vor der Tür: Am „Zwickeltag“, dem 7. Dezember 2015, lädt das Wellnesshotel „Der Krallerhof“ zur Hermann Nitsch Buchpräsentation mit Lesung. Im Anschluss werden „Weinviertler“ Schmankerl und Grüner Veltliner, der Lieblingswein von Hermann Nitsch, serviert.
Der österreichische Aktionskünstler und der Krallerhof pflegen eine langjährige Verbindung. Das sonnengelbe Bild von Hermann Nitsch empfängt die Gäste im nitsch raum, einem außergewöhnlichen Ruheraum in der Krallerhof-Wellnessoase „Refugium“.

www.krallerhof.com

Foto: Harald Peki

Die Salzburger Festspiele präsentierten das Programm 2016

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192 Aufführungen in 41 Tagen an 14 Spielstätten – der Sommer 2016 in Salzburg. Florian Wiegand, Helga Rabl-Stadler und Sven-Eric Bechtolf (siehe Foto: SF/Anne Zeuner) präsentierten am 5. November 2015 die nächste Saison. Präsidentin Helga Rabl-Stadl zeigte sich zunächst höchst erfreut über die erfolgreiche Saison 2015. Doch wichtiger ist ein Blick in die Zukunft, wie Sven-Erich Bechtolf gleich mit einem Zitat von Shakespeare betonte. Motto soll es keines geben, gibt es aber doch: Träume. Das lässt viel Spielraum und darum geht es schließlich bei der Programmgestaltung. Mit Spannung darf die Uraufführung des britischen Komponisten Thomas Adés The Exterminating Angel erwartet werden. Eine sehr festspielwürdige Idee unter anderem mit Anne Sofie von Otter, Charles Workman, Frédéric Antoun, Thomas Allen und John Tomlinson.
Ebenfalls ein Publikumsmagnet wird wohl Leonard Bernsteins West Side Story werden. Das Musical ist schon bei den Pfingsfestspielen 2016 in Salzburg zu hören ist. Cecila Bartoli schätzt zurecht die Musik des großen Amerikaners. Am Dirigentenpult steht Gustavo Dudamel mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela. Vielleicht darf auch noch erwähnt werden dass Bartoli die Rolle der Maria übernimmt.
Für das Schauspiel ist Thomas Bernhards Der Ignorant und der Wahnsinnige erwähnenswert. Schon einmal ein Skandal in Salzburg, wird es wohl diesmal ein Kassenschlager.
Ansonsten reihen sich wie wertvolle Perlen an der Schnur Konzerte, Liederabende, konzertante Opern (Manon Lescaut mit Anna Netrebko) und Theateraufführungen. Am besten rechtzeitig Tickets sichern.

Salzburger Festspiele: 22. Juli bis 31. August 2016

www.salzburgerfestspiele.at

 

Foto: Salzburger Festspiele

Rudolf Buchbinder feiert 10 Jahre Grafenegg

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10 Jahre sind seit der Gründung vergangen und seither ist das idyllische Märchenschloss Grafenegg in Niederösterreich Kulisse für ein höchst erfolgreiches Klassikfestival. Rudolf Buchbinder ist Garant für den großen Erfolg: Er hat als international gefragter Pianist die besten Kontakte, er ist ein begeisterter Festivalchef und ein souveräner Gastgeber. Und all das spürt das Publikum – übrigens 45 Prozent der Gäste kommen aus der Region. Der Besuch des Festivals ist ein kleines Ereignis: Man kleidet sich gerne elegant, um dann über den grünen Rasen zu spazieren, am besten mit einem Glas Wein in der Hand.

2016 wird wieder einiges vorgelegt. Beginnend mit der Sommernachtsgala am 16. und 17. Juni, ist Grafenegg drei Monate lang bis zum 11. September Schauplatz hochkarätiger Konzertprogramme.

www.grafenegg.com

 

Foto: Festival Grafenegg

Musik im Riesen – Kammermusikfestival in den Swarovski Kistall Welten

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Ein außergewöhnlich dichtes und vielfältiges Programm zeichnet das 13. Kammermusikfestival „Musik im Riesen“ aus, das von 25. bis 29. Mai 2016 in Wattens und Innsbruck stattfindet. Die Bandbreite reicht von Klavierwerken der Klassik und Romantik bis zur aktuellen Vokal- und Percussion-Musik, vom Recital bis zur Kammermusik für Ensemble.

kristallwelten.swarovski.com

 

Foto: Swarovski Kristallwelten/Berger

Die Kinderoper übersiedelt! Eröffnung der neuen Spielstätte für die Wiener Staatsoper mit Undine

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Mit der Wiederaufnahme von Albert Lortzings Undine in der
märchenhaft-fantastischen Inszenierung von Alexander Medem wird am
Samstag, 17. Oktober 2015 (11.00 Uhr) die neue Spielstätte der Wiener
Staatsoper in der Walfischgasse 4 eröffnet. Nachdem jahrelang auf dem Dach der Staatsoper in einem Zelt gespielt wurde, hat die Oper für Kinder nun ein neues zu Hause.
So wird in der Studiobühne Walfischgasse nicht nur Kinderoper gespielt, sondern es werden auch eine Reihe von Künstlergesprächen, Lesungen, Aufführungen der Opernschule und Ballettakademie sowie Vermittlungsprojekte stattfinden, die das Angebot der Wiener Staatsoper zusätzlich erweitern.

Reprisen: 17. (11.00 Uhr), 18. (11.00 Uhr), 25. (15.00 Uhr), 31. (15.00 Uhr) Oktober; 8. (11.00 Uhr), 28. (15.00 Uhr) November; 8. (11.00 Uhr), 25. (15.00 Uhr) sowie 28. (11.00 Uhr) Dezember 2015

www.wiener-staatsoper.at

 

Foto: Wiener Staatsoper

Salon Òpera im Hotel Bristol Wien

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Die Opernsaison 2015/16 hat begonnen und mit Spannung wird die erste große Premiere erwartet: Macbeth von Giuseppe Verdi am 4. Oktober 2015.
Für alle, die sich auf große Ereignisse gerne vorbereiten, besuchen den Salon Ópera – ein klassischer Afternoon Tea mit kulinarischen Köstlichkeiten, selbstverständlich Tee und Schlumberger Sekt. Und dazu lädt der Geschäftsführer der Freunde der Wiener Staatsoper, Thomas Dänemark, Sänger der Premierenbesetzung ein, die uns einen Blick hinter die Kulissen der Bühnenarbeit erlauben werden.

www.opernfreunde.at/?page_id=125&event_id=290

Thomas Dänemark ist ein großer Freund der Oper, wie er im Interview verdeutlich.

Herr Dänemark, wer sind die Freunde der Wiener Staatsoper? Die „Freunde“ sind ein vor vierzig Jahren gegründeter Verein, ein Zusammenschluss von Opernliebhabern, die gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen, mehr über Sänger, Libretti, Musik, Entstehungsgeschichten oder Regisseure erfahren möchten. Wir geben deshalb auch monatlich das Magazin „Stretta“ heraus und versuchen für unsere Mitglieder Ermäßigungen für Karten zu bekommen. Wir laden zu Künstlergesprächen, damit die Mitglieder die Gelegenheit haben, diese hautnah zu erleben. Wir veranstalten Matineen, den Salon Opéra im Hotel Bristol, in dem man sein Wissen über eine Opernpremiere an der Wiener Staatsoper vertiefen kann. Wir organisieren Opernreisen und bringen das Jahrbuch der Wiener Staatsoper heraus. Wir sind ein Kreis hochinteressierter Wahnsinniger. Opernnarren eben.
Wer ist der klassische Opernfan? Der lässt sich nicht festmachen, die Palette reicht vom Schüler bis zum Staranwalt. Wer einmal von diesem Gesamt­erlebnis Oper gepackt wurde, will mehr. Deshalb bin ich auch gegen Livestreams, dann da hocke ich im Pyjama isoliert auf meiner Couch und bin nach zehn Minuten durch irgendetwas abgelenkt. Für einen Opernabend sollte man sich schon schön anziehen, den Besuch zelebrieren. Wer miterlebt, wenn der letzte Vorhang fällt und mehr als 2.000 Menschen von den Sitzen springen und jubeln, der versteht, was ich meine.
Warum ist es schwer die Jugend für Oper zu begeistern? Es gibt so viele Gründe ... der fehlende Musikunterricht an den Schulen, die vielen Ablenkungen, generelle Scheu vor klassischer Musik, die als elitär gilt. Wir hier im Verein lassen keine Gelegenheit aus die Jugend anzulocken, aber es ist nicht einfach.
Woher kommt Ihre große Leidenschaft für die Oper? Meine Eltern hatten ein Abo in der Wiener Staatsoper, und mit acht Jahren durfte ich mitgehen. Mit Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ haben sich für mich die Operntore geöffnet und ab dann ging es zweimal die Woche auf den Stehplatz. Ich habe auch Gesang studiert, aber diese Ausbildung beruflich nie genützt. Jetzt freue ich mich, wenn ich den Sängern gegenübersitze und ich sie zu ihren Herausforderungen, Ängsten und Freuden befragen darf. Ich kann mir den Erwartungsdruck gut vorstellen, den insbesondere berühmte Sänger heute aushalten müssen. Daher bin ich sehr dankbar, dass sie mir an so vielen Abenden des Jahres so große Momente schenken.

www.wiener-staatsoper.at

 

Foto: Freunde der Wiener Staatsoper

Brucknerfest Linz: 9. September–13. Oktober 2015

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Das internationales Brucknerfest Linz,  präsentiert von der voestalpine AG, ist einer, bzw. wenn nicht sogar der kulturelle Höhepunkt des Jahres in der ehemaligen Kulturhauptstadt Europas 2009.
 
Erstmals ist es gelungen, mit dem Partnerland China Einblicke in eine nicht alltägliche Kultur zu gewinnen. Unter dem Motto: Ein Fest voller „Begegnungen“ an verschiedensten Spielstätten wie dem Posthof, Brucknerhaus, Stiftskirche St. Florian oder dem 2014 eröffneten Musiktheater Linz erwartet die Besucher des weiteren namhafte Interpreten u. a. aus Armenien, Korea, Qatar oder Australien.
 
Die feierliche Eröffnung des Festes findet am Sonntag dem 13. September um 10.30 h mit der Festrednerin Iris Berben und dem Bruckner Orchester Linz unter dem Dirigenten Lü Jia statt.
Davor gibt es bereits am Vorabend mit der voestalpine Klassik Klangwolke unter dem Motto „Open Classic Night: free entry – free standing“ im Brucknerhaus eine Premiere zu erleben. Es wird das das erste Stehkonzert im Großen Saal bei freiem Eintritt sein, um allen Interessenten wetterunabhängig einen neuen Zugang zur Musikvielfalt zu ermöglichen.
 
Ausführliche und detaillierte Informationen über das vielfältige Programm und die Highlights des bis 13. Oktober stattfindenden Brucknerfestes 2015 erhalten Sie unter:
Allgemeine Info: http://www.brucknerfest.at/
Festival-Programm: http://www.brucknerfest.at/veranstaltungen

 

Foto: A.Roebl

Angela Gheorghiu und Elisabeth Kulman anstelle von Elīna Garanča

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Zwei hochkarätige Einspringer für eine Weltstar. Elīna Garanča muss aus privaten Gründen ihre Auftritte bei den Salzburger Festspielen absagen. Ihr tut dies ganz besonders leid, nur in manchen Situationen muss einfach das Privatleben Vorrang haben dürfen. Elisabeth Kulman übernimmt den Liederabend am 7. August und Angela Gheorghiu singt in Werther die Rolle der Charlotte am 15., 18. und 22. August. Einem Kunstgenuss steht nichts im Wege.

www.salzburgerfestspiele.at

 

Fotos: Julia Wesely, Gabriel Hennessey

Die Eroberung von Mexico

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Man ist mitten in den Proben für die Aufführung der Oper „Die Eroberung von Mexico" von Wolfgang Rihm. Wie nun nähert man sich ediesem Stück? Peter Konwitschny und Ingo Metzmacher, die bereits 15 gemeinsame Produktionen herausgebracht haben, sind sich in dieser Frage sehr einig. „Man muss versuchen den Kern des Stückes zu finden“, sagt Ingo Metzmacher. Ohne Unterhaltungsideen, ohne zu überlegen, was dem Publikum gefallen könnte, müsse man sich der Wahrheit des Stückes nähern, fügt Peter Konwitschny an. Das Stück heiße zwar Die Eroberung von Mexico, jedoch Mexico und die Unterwerfung des Aztekenreichs durch die Spanier spiele im Stück eine eher untergeordnete Rolle. Es sei vielmehr ein äußerer Anlass, um ein anderes viel größeres Thema zu verarbeiten. „Der Montezuma ist durch eine Frau besetzt. Das ist meiner Meinung nach die größte Idee von Rihm“, sagt Peter Konwitschny. Die Oper unter Leitung von Ingo Metzmacher, mit Angela Denoke und Bo Skovhus hat am 26. Juli bei den Salzburger Festspielen Premiere.

Foto: Salzburger Festspiele, honorarfrei

www.salzburgerfestspiele.at

 

 

Willkommen zur Sommerszene 2015

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Vom 23. Juni bis 4. Juli präsentiert die Szene Salzburg unter der Leitung von Angela Glechner ihr Sommerfestival. Auch in diesem Jahr stehen hochkarätige Tanz- und Theatergastspiele, neue Stücke von lokalen Künstlern, performative und installative Arbeiten auf dem Programm.

www.szene-salzburg.net

 

Foto: Szene Salzburg

 

 

29. Niedersächsische Musiktage wagen den Sprung ins „Abenteuer“

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2015 wagen die Niedersächsischen Musiktage den Sprung ins Abenteuer.
Vom 5. September – 4. Oktober 2015 durchdringt dieses Thema alle Konzerte des Festivals: Es geht um musikalische Grenzüberschreitungen, persönliche Abenteuer, Mut, erste Liebe, den Aufbruch ins Ungewisse und Entdeckungen. Entsprechend abwechslungsreich gestaltet sind die Programme. Ob Orchester oder Solisten, ob in Höhlen oder auf Rittergütern, im Sitzen oder auf dem Rad – eines ist allen Konzerten gemeinsam: In eigens für das Festival erarbeiteten Programmen bringen sie den Begriff Abenteuer vielfältig zum Klingen. Am 5. 9. eröffnet der herausragende deutsche Jazztrompeter Till Brönner in Verden.Für ihn und seine Kollegen ist das musikalische Universum grenzenlos: Virtuos bewegen sie sich zwischen Jazz, Pop und Filmmusik. Das Publikum ist eingeladen, mit ihnen auf Entdeckertour zu gehen.

www.musiktage.de

Foto: Andreas Bitesnic

Romeo und Julia regieren bei den Pfingstfestspielen Salzburg 2016

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Die Begeisterung ist sowohl Helga Rabl-Stadler als auch Sven-Erich Bechtolf anzumerken als sie das Thema der Pfingstfestspiele 2016 ankündigten. Cecilia Bartoli „Herz und Seele der Festspiele", wie es Rabl-Stadler so treffend bemerkte, fehlte. Bei der Pressekonferenz am 22. Mai 2015 wurden die am Wochenende bevorstehenden Festspiele thematisch nur mehr gestreift, Cecila Bartoli sparte zurecht ihre Kräfte für ihre große Leistung abends in „Iphigenie au Tauride". 2016 lautet das Thema „Romeo und Julia", die Liebes- und Todesgeschichte des unglücklichen Paares wird von vielen Seiten beleuchtet. Und da wären wir nun auch beim Thema und können verstehen warum die Intendanz so begeistert ist: Auf dem Programm wird Leonard Bernsteins „Westside Story stehen. Mit Cecilia Bartoli als Maria und Gustavo Dudamel und seinem Simon Bolivar Orchester als Dirigenten. „Ein bisschen mehr Qualität als bei üblichen Tourneen dieses Stückes darf man hier schon erwarten". Feiner Zynismus von Bechtolf – niemand hätte von diesen Ausführendeen schlechtes Theater erwartet. In dem Fall kann man nur raten: Karten sichern

www.salzburgerfestspiele.at

Text: Susanne Dressler

Fotos: Salzburger Festspiele / Andreas Kolarik

Pfingstfestspiele Salzburg 22. bis 25. Mai 2015

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Cecilia Bartoli, engagierte künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele, probt bereits intensiv. Insbesondere für die Premiere am 22. 5.: „Iphigénie en Tauride" von Christoph Willibald Gluck. „So ruf ich alle Götter" gab Bartoli als Leitgedanken für das diesjährige Festival aus. Seit 2012 ist sie Seele und Gesicht des Musikfestes.

www.salzburgerfestspiele.at

© Salzburger Festspiele / Monika Rittershaus

POP MEETS OPERA

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Von 18. bis 23. Mai 2015 findet in Wien der Eurovision Song Contest statt. Aus diesem Anlass findet eine Konzertmatinee in der Wiener Staatsoper in Kooperation mit dem ORF und dem Eurovision Song Contest statt. Am Sonntag, 17. Mai, um 12.00 Uhr singen Opernstars wie Juan Diego Flórez, Ensemblemitglieder und Musiker der Wiener Staatsoper gemeinsam mit Kandidaten des Eurovision Song Contest 2015 und der Vorjahressiegerin Conchita Wurst.
Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper dazu: „Wenn auf den ersten Blick also vielleicht ungewöhnlich, so denke ich, dass es immer besser ist, Brücken zu bauen als Wände aufzuziehen."
Gewohnt souverän moderiert Barbara Rett.

ORF III Kultur und Information strahlt die Veranstaltung österreichweit in voller Länge am Sonntag, 17. Mai 2015, im Hauptabendprogramm ab 20.15 Uhr aus.

Aufgrund des großen Publikumsinteresses wird die Matinee live auf den Herbert von Karajan-Platz (Public Viewing) übertragen sowie weltweit kostenlos über die Streaming-Plattform WIENER STAATSOPER live at home (www.staatsoperlive.com) und ist hier sieben Tage lang danach als Catch Up verfügbar.

Foto: Juan Diego Flórez juandiegoflorez.com

achensee.literatour: Krimi-Wanderung mit Bestseller-Autorin Wiebke Lorenz am 23. Mai

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Bereits zum vierten Mal huldigt der Achensee mit der achensee.literatour seiner Tradition als Erholungs- und Inspirations-Oase für Künstler und Literaten. Ein ganz besonderer Höhepunkt der achensee.literatour, der die einmaligen Vorzüge der Region in den Mittelpunkt stellt, ist die Krimiwanderung am letzten Veranstaltungstag. Auch diesmal wird ein eigens geschriebener Krimi für Spannung und Gänsehaut sorgen: Autorin und „Vorleserin“ ist keine geringere als Bestseller-Autorin Wiebke Lorenz, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Anne Hertz.Weitere Informationen zum Gesamtprogramm der achensee.literatour 2015: www.achensee-literatour.at

Foto: pressbild.de

Mit besten Empfehlungen

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Barbara Rett – Österreichs Kulturspezialistin – und ihre News:

http://www.mitbestenempfehlungen.com/

Heidelberger Schlossfestpiele

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Die schönsten Bühnen der Stadt öffnen sich wieder im Sommer auf dem Heidelberger Schloss. Diesmal wird  von 24. 6. bis 2. 8. 2015 der Schlosshof zur Kulisse für William Shakespeares unsterbliche Tragödie Romeo und Julia.Als echte Neuheit wird in diesem Jahr die Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg das Schloss erobern – auf Penumbra, ihren Tanz im Turm darf man schon jetzt besonders gespannt sein. Eine Wiederaufnahme feiert das Musical My Fair Lady für alle, die es noch nicht gesehen haben.

www.theaterheidelberg.de

 

Foto: Theater Heidelberg

 

 

Thomas Hampson Porträt im Wiener Konzerthaus

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Das Wiener Konzerthaus startet seine Konzertsaison 2015/16 mit einer eindrucksvollen Reihe an Liederabenden mit dem amerikanischen Bariton Thomas Hampson. Kaum ein anderer Sänger verfügt über eine derartige Bandbreite. Mehr als 60 Opernpartien quer durch die Epochen, dazu ein imposantes Liedrepertoire von der Romantik bis zur Moderne – Thomas Hampson ist in allen Genres und Stilrichtungen zu Hause. Das Markenzeichen seiner Soloauftritte sind freilich maßgeschneiderte Schwerpunkte mit Raritäten. Mit unerschöpflicher Neugier und bewundernswertem Fleiß forscht der international gefeierte Bariton nach verborgenen Schätzen, ohne das Bewährte darüber zu vernachlässigen. So auch im Rahmen der Porträtkonzerte, die das Wiener Konzerthaus seinem Ehrenmitglied in dieser Saison ausrichtet. Am besten bald Karten sichern.

Fr 23. Oktober 2015

19:30 Uhr Großer Saal The Percussive Planet Ensemble

FR 26 Februar 2016

 www.konzerthaus.at

Photo by Dario Acosta